<![CDATA[Hundeschule Wolfsrudel - NEWS]]>Wed, 26 Oct 2022 10:52:13 +0200Weebly<![CDATA[Longieren]]>Sat, 02 Apr 2022 22:00:00 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/longierenBlogbeitrag KW 13 von Sabina Aeberli

In diesem Wochenblog möchte ich Euch das Longieren näher bringen.
Bei vielen besteht der Glaube, dass man beim Longieren einfach in der Mitte des Kreises steht und selbst nicht aktiv ist. Andere wiederum glauben, wie wild in der Gegend herum gestikulieren zu müssen, wie man auf einer stark befahrenen Kreuzung den Verkehr regeln würde. Aber Longieren ist weit mehr als den Hund einfach ein wenig zu bewegen oder gar herum zu dirigieren. Dahinter steckt u.a. das Ziel, die Verbundenheit zwischen Hund und Mensch zu fördern und ein harmonisches Miteinander einzuüben. Die Distanzarbeit soll das Verständnis in der Kommunikation fördern und beide lernen die filigranen Unterschiede der Non-Verbalen Kommunikation kennen. Ihr lernt die Signale von eurem treuen Freund frühzeitig zu erkennen und der Hund vertieft das Verständnis unseres Ausdrucksverhaltens. Es scheint so, als ob sich die Sprachen vereinen.

In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass es viele verschiedene Arten von „Longierangeboten“ gibt. Von der einfachen Beschäftigung über die Bewegungstherapie bis hin zu Verhaltenstherapeutischen Trainings. 
 
Wir nutzen Longieren:
- zur Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung
- als Konditionstraining für Mantrailer
- als Ergänzung für Familienhunde
- im Bereich von Verhaltensveränderungen im Junghundetraining
​- als Hilfsmittel in der Sozialisierung und Habituation
- als Bewegungstherapie für Muskeln und Gelenke  

Longieren ist eine optimale Ergänzung für alle Hunde in jedem Gebiet! Longieren verhilft Dir zu mehr Spass, Gesundheit und Erholung mit dem Hund. 
 
Habe ich euer Interesse geweckt, dann kommt zu uns in eine Probestunde. 

Montag und Mittwoch um 17.00Uhr
Donnerstag um 14.00Uhr
Freitag um 9.00Uhr

Ich und meine Trainerkolleginnen freuen sich auf Dich. 
Eure 
Sabina
]]>
<![CDATA[Wollen wir sie noch ein bisschen spielen lassen?]]>Sun, 27 Mar 2022 15:54:44 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/wollen-wir-sie-noch-ein-bisschen-spielen-lassenBlogbeitrag KW 12 von Beat Eichenberger
 
Wollen wir sie noch ein bisschen spielen lassen?
 
Oftmals werden wir nach unseren Trainings gefragt, ob die Hundegruppe zum Ausklang noch «spielen» könne. Tun wir dem Hund damit einen Gefallen?
Würdest Du nach einem sportlichen Event oder nach einem Intensivkurs gleich noch mit allen Teilnehmern wild umher toben? Ich persönlich würde eine Massage, einen gemütlichen Spaziergang oder das kurze Entspannen auf dem Liegestuhl bevorzugen. 
 
Vor allem Hunde, die mental gefordert wurden, schlafen die nachfolgende Zeit äusserst gerne. Meine Sozialhundeführer berichten immer wieder, dass ihre Hunde nach einem Einsatz in einen wohligen Schlaf verfallen. Sozialhunde haben oftmals wenig körperliche Bewegung bei ihrer Tätigkeit. Daher kompensieren viele Sozialhundeführer dies mit langen Spaziergängen oder speziellen Beschäftigungen, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt. Es ist also vor allem für Junghunde wichtig, nach neu gelerntem zu «chillen», wie man heutzutage sagt. Natürlich würden Junghunde jederzeit mit Artgenossen umherspringen, da sie noch nicht die Gelassenheit, die nötige Selbstkontrolle und die Erfahrung in der Selbstwirksamkeit haben, um nicht mit intensiver Bewegung auf ihre Artgenossen zu reagieren. Dieser Bewegungsdrang, der eine Vielzahl von Ausdrucksverhalten widerspiegelt, ist nicht automatisch an Spass und Freude gekoppelt.
 
Natürlich ist nichts daran auszusetzen, Hunde miteinander spielen zu lassen, jedoch gilt dies vorwiegend für Hundepersönlichkeiten, die dazu geeignet sind und dies zu einem stimmigen Zeitpunkt auch tun sollen. So wie wir Menschen uns zum gemeinsamen Spiel treffen, wenn wir Lust und die nötige Energie dazu haben. Es gibt aber Hunde (übrigens auch Menschen), die gerne auf Gruppenspiele verzichten - und dies ist völlig normal. 
 
Wenig zielführend finde ich, wenn Hunde förmlich dazu genötigt werden mit Artgenossen zu «spielen». Zum einen hat dies wenig mit Spiel zu tun, sondern eher mit der Kompensation mangelnder Beschäftigung durch den Menschen. Zum andern beobachte ich oftmals unerkanntes Mobbing bei solch vermeintlichen «Gruppen-Spielen». Leider erkennen viele Hundehalter die einfachsten Signale ihres Hundes nicht. Also, wann hat mein Hund Freude, wann beschwichtigt er, wann ist er frustriert, wann ist ihm nicht wohl und vieles mehr – wie soll der Hundehalter also erkennen, ob seinem besten Freund auch wohl bei diesem umherspringen ist. Am Schwanzwedeln? Weit gefehlt! Denn intensives Schwanzwendeln, kann genauso zu einem Demutssignal oder unangenehmer Aufregung gehören. Nicht jeder Hund mag jeden anderen Hund und fühlt sich in dessen Gegenwart wohl. Auch sollten wir nicht vergessen, dass der Hund des Menschen bester Freund ist und uns gefallen möchte. So äussert sich auch immer wieder Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen in unseren Seminaren. Was nichts anderes bedeutet, dass ein Spiel oder eine Beschäftigung mit uns Menschen den Hund «glücklich» macht. Dies bestätigt mir auch Dr. Udo Gansloßer, der sich mit seinem Team, intensiv mit dem Thema Bindungsverhalten auseinandersetzt. Wer seinen Hund glücklich machen möchte, tut dies also selbst und lässt dies nicht durch andere (Hunde) tätigen.
 
Ich persönlich beobachte sehr viele Hunde, die durch das «gezwungene» Spiel mit anderen Hunden, einen sehr hohen Aussenfokus entwickeln. Was dazu führt, dass der Hund immer schwerer abrufbar wird, auf jeden Artgenossen mit Bewegung reagiert (z.B. in die Leine springt) und im Alltag sich in Anwesenheit anderer Hunde absolut nervös zeigt. Ich glaube, ich wäre auch so, wenn mir als jugendlicher vermittelt worden wäre, dass ich mit jedem anderen Menschen, wild umherspringen soll. 
 
Auch wenn ich mich wiederhole: Es spricht nichts dagegen, Hunde miteinander spielen zu lassen, wenn sie dies auch wirklich tun und geniessen. Den Hund aber mit anderen Hunden spielen zu lassen, um ihn zu beschäftigen oder weil man glaubt, er brauche dies, sonst würde er nicht sozialisiert, hat weit gefehlt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die «Sozialisierung» ein Prozess ist, um den heranwachsenden Hund an die ihn umgebende Gesellschaft anzupassen (zu gewöhnen). Ich möchte nicht, dass mein Hund mich über die Strasse schleift, weil er einen anderen Artgenossen auf der anderen Seite sieht. Also andere Hunde zu ignorieren und auf seine Begleitperson zu achten ist wesentlich «sozialer». Vor allem junge Hunde sollten die Chance bekommen, dies üben zu dürfen. Der Hund lernt, es macht Spass mit seinem Menschen unterwegs zu sein, ich kann ihm vertrauen und beide zeigen sich glücklich. Ich «der Hund» darf Artgenossen auch ignorieren und dies ist völlig normal. Des Menschen bester Freund zu sein und dies auch zum Ausdruck zu bringen, ist für Hunde die grösste Anerkennung. 
Ich stell mir nicht nur vor, wie ich und mein bester Freund glücklich und zufrieden dem Sonnenuntergang entgegenlaufen und die Zeit geniessen, sondern wir tun dies so oft als möglich. 
 
Denk daran, uns begleitet der Hund während eines Lebensabschnittes, für den Hund ist es aber sein ganzes Leben!
]]>
<![CDATA[An der Nordseeküste...]]>Sat, 19 Mar 2022 23:00:00 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/an-der-nordseekuesteWochenblog KW11 von Jacqueline Meier

Das Training mit dem Hund endet nie…
 
Normal geht es in unseren Blogbeiträgen um Stunden, die im Böschhof auf dem Hundeplatz stattfinden.  
Nun habe ich zusammen mit meinem Mann und Hund eine Woche an der Nordsee, genauer gesagt in St. Peter-Ording, verbracht. Daher hier meine Erfahrungen mal ausserhalb des Platzes und mit anderen Hundehaltern. 

Das erste Mal Ferien am Meer mit Hund! Die Vorfreude war gross, die Fahrt dorthin weit…
Nun, als erstes waren wir erstaunt wie viele Menschen mit Hunden es am Deich, am Strand und in unserem Hotel hatte! WOW!

Unsere Ankunftszeit war suboptimal für einen ruhigen Spaziergang. Sonntag um die Mittagszeit. Naja - 
Grundsätzlich muss man wissen, dass in St.Peter-Ording (SPO) Leinenpflicht gilt, ausser in den zwei Hundefreilaufzonen am Strand. Nur, dass sich gerade etwa 50% daranhalten.
Gut - Dies musste ich als "Bünzli-Schweizerin" zuerst mal verarbeiten. Zudem sind viele Hundehalter der Meinung, den Hund frei laufen zu lassen ist ok. Sie haben ein «Tut-nix-Hund» und der soll zu jedem anderen Hund hin. Dass unser Golden Retriever nicht mit jedem spielen möchte, nur weil er mit der Rute wedelt, war so manch einem nicht klar. 
Ein Grossteil der angetroffenen Hunde konnten auch nicht abgerufen werden, da die Ablenkung durch andere Fellnasen für sie zu gross war. Dies führte bei meinem Man und mir zu entsprechender Teamarbeit. Einer sicherte den eigenen Hund, der andere sorgt für die „Gefahrenabwehr“ ....und dabei blieben wir gegenüber Mensch und Hund immer freundlich, was nicht immer ganz einfach war. Trotzdem gehört es sich so, egal ob man als Gast an einem fremden Ort ist oder sich in heimischen Gefilden aufhält.  
Da viele Hunde frei unterwegs sind, gibt es entsprechend viele Hinterlassenschaften, die von den Hundehaltern leider nur spärlich oder gar nicht zusammengenommen werden, was echt schade ist. 

Wir haben unseren Hund beim Frühstück oder Abendessen im Zimmer gelassen, denn zu oft haben wir arglose Menschen im Umgang mit Hunden gesehen. Sie achten nicht, was ihre Hunde treiben, lassen ihren Hund alles selbständig regeln - kurz gesagt - Individualdistanz unter Hunden, war für manch einer ein Fremdwort. So war für uns schnell klar, so kann unserer bester Freund nicht entspannen. 
 
Wir haben wieder viel über uns gelernt - Sich in Geduld zu üben, auf die Bedürfnisse unseres Hundes einzugehen und vieles mehr!
Beispielsweise - Ab welcher Distanz die Ablenkung für "Mozzie" zu gross ist und es ihm schwer fällt die Aufmerksamkeit auf uns zu richten? Wann muss ich ihn ansprechen, damit er beim Grasbüschel nicht ellenlang verharrt und sich dabei vergisst? Obwohl da zuvor eine «Hübsche Hündin» verweilte. 
Wann kann ich ihn "noch" zurückrufen auch wenn andere Hunde umherspringen oder er das Gefieder am Meer entdeckt...und davon hat es am Deich reichlich! All diese Dinge hätten nie funktioniert, wenn wir nicht trainiert hätten. Ich weiss noch genau, wie wir damit begonnen haben - Zuhause und ohne Ablenkung. Jetzt ist "Mozzie" 3 Jahre alt und wir üben noch immer, oftmals auch ohne Ablenkung. 
 
Mein Fazit nach einer Woche Urlaub. Ja wir kommen wieder SPO, aber bestimmt nie in der Hochsaison.
Auch unser Hund hat noch potenzial und auch unser Hund soll im Urlaub entspannen dürfen.
Ich bin froh, haben wird den Abruf (Flegeln), das Leinen laufen unter Ablenkung (Jundhundkurs) und das Entspannen auf der Decke (Welpenstunde), im Wolfsrudel geübt und dies empfehle ich gerne allen weiter. 

Aus meiner Sicht ist es Wichtig, dass wir alle Übungen und Verhaltenstrainings, aufrechterhalten und weiter üben. So klappen gewünschte Verhaltensweisen auch mit den vielen Ablenkungen, welche uns und dem Vierbeiner begegnen. Üben, auch wenn es der Hund schon kann oder wir glauben er können es. Zum einen geraten die Trainings nicht in Vergessenheit und zum anderen ist es für den Hund überhaupt möglich, gelerntes unter Ablenkungen zu zeigen. Auch wir können geübte Verhaltensmuster nur in jeder Situation wiedergeben, wenn wir diese regelmässig einüben und anwenden. Ansonsten führt die kleinste Ablenkung dazu, dass wir uns verzetteln. So geht es auch unseren Hunden!
 
Deshalb mein Rat an euch: Bleibt dran, kommt in eine unserer Stunden und dann üben, üben, üben!
 
PS: Und wer nun schon „Welpenstunde“, „Flegen“ und „Junghund“ hinter sich hat, ist mit seiner Fellnase herzlich Willkommen im „Leinen lauf Kurs“,  im „Advanced“, Im „Erziehung im Alltag“ oder im „ABC“.

Ansonsten gilt wie immer, fragt nach, es gibt ja noch reichlich andere Stunden im Wolfsrudel.
Wir beraten euch gerne.

Eure Jacqueline
]]>
<![CDATA[Lehrgang 22/23]]>Sat, 12 Mar 2022 23:00:00 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/lehrgang-2223Wochenblog KW10 von Bernadette Kälin

Was für ein tolles Wochenende....
Bei bestem Wetter und  sehr guter Laune haben wir in die neuen Lehrgänge
gestartet.
Eure Köpfe werden im nächsten Jahr viel glühen und rauchen, ihr werdet
bestimmt ein bisschen an eure Grenzen stossen, ihr werdet viel Zeit in der
Wolfsrudel-Familie verbringen, wir werden lachen und schöne Momente zusammen
erleben, wir werden intensiv und viel diskutieren, wir werden alles geben um
euch so viel wie möglich mit auf euren Weg zu geben....

Ob Lehrgang WR, Basis, Dog Mentor oder Social Dog, WIR freuen uns auf ein
spannendes, lehrreiches und intensives Jahr mit euch zusammen.
]]>
<![CDATA[Flegelstunde]]>Sat, 05 Mar 2022 23:00:00 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/flegelstundeWochenblog KW09 von Inka Graf

Wenn Schlachtrufe übers Feld tönen…
… dann ist Flegelstunde…
Diesen Samstag durfte ich für Sabina das Flegelen übernehmen, was mir viel Spass gemacht hat. Anfangs war ich noch etwas aufgeregt, das erste Mal so ganz allein, aber es hat sich schnell gelegt. Die Teilnehmer waren sehr motiviert und haben ganz toll mit ihren Vierbeinern gearbeitet. Von Dehnübungen über Konzentrationsaufgaben bis zum Abrufen war alles dabei. Bei Sabina durfte ich viele tolle Ideen für das Flegeln abgucken. Vielen Dank dafür.
Eure Inka

]]>
<![CDATA[Trüffelkurs]]>Fri, 25 Feb 2022 23:00:00 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/trueffelkursWochenblog KW08 von Melanie Ineichen

Diese Woche möchte ich euch vom Trüffelkurs erzählen. 
Wir sind mitten im Modul 2, Grundlage der Trüffelsuche. Im Januar starteten wir mit dem zweiten Trüffekurs. Wer mit seinem Hund trüffeln möchte, muss sich mit der Geschichte, den Wirtsbäume und der Begleitvegetation beschäftigen. Genau diese Grundlagen und noch mehr vermittelte Familie Küchler von Kohlackertrüffel im Modul 1 (Abendkurs). Ab Modul 2 ging es in den Praxisteil. Diese Woche war die 6. Lektion und wir beschäftigen uns sehr mit der Motivation des Hundes, Anzeigeverhalten, Sucherverhalten sowie Geduld vom Menschen. Über diverse Posten konnten die motivierten Teilnehmer das geübte festigen. Das Highlights war, dass wir das erste Mal in unserem kleinen Trüffelgarten den Trüffel im Boden vergrabten und die Hundehalter nur Anhang der Körpersprache sowie Anzeigeverhalten ihres Hundes erkennen mussten, ob er den Trüffel gefunden hatte. 

Eure Melanie
]]>
<![CDATA[Ein Historischer Tag - 17. Februar 2022]]>Sat, 19 Feb 2022 23:00:00 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/ein-historischer-tag-17-februar-2022Wochenblog KW07 von Sabina Aeberli

Was für eine tolle Woche! 
Speziell der Donnerstag der 17.2.22 bleibt mir sicher noch lange in Erinnerung - Ein lang ersehntes Ende vieler Massnahmen. Wir haben am Morgen zu einem gemeinsamen Spaziergang um 19.00Uhr aufgerufen. Über verschiedene Kanäle (Whats App, Facebook, Instagram, etc.) wurde diese tolle Idee verbreitet. Da sich niemand anmelden musste, waren wir gespannt wie viele dem Aufruf bei Dunkelheit folgen würden. Als sich der Zeitpunkt des Spaziergangs näherte, tauchten immer mehr treue Kunden mit ihren tollen Hunden auf. Wir Trainer statteten uns mit Funkgeräten aus, damit wir untereinander Infos durchgeben konnten. Beat ging voraus, Melanie war das Schlusslicht, Sie schaute dass wir niemanden verlieren und Jacqueline und Ich haben uns in der Mitte verteilt. Es war ein super toller Spaziergang, es wurde geredet, Gedanken ausgetauscht und man konnte sehen wie toll sich alle Hunde, ob Gross ob Klein, in einer grossen Gruppe verhalten haben. Am Ende des Spaziergangs konnten diejenigen die wollten, ihre Hunde zusammen lassen. Auf unserem Hauptplatz durften sich die grossen Hunde unter der Aufsicht von Beat und mir kennenlernen und auf dem kleineren Allwetterplatz durften sich die Kleinhunde unter der Aufsicht von Melanie und Jacqueline kennenlernen. Und nach dem Gruppenfoto gingen alle, zufrieden und glücklich nach Hause.

Wir möchten uns ganz Herzlich für euer spontanes kommen und euer motiviertes dabei sein bedanken. Wir freuen uns auf weitere solch tolle Ereignisse.

​Eure Sabina 

]]>
<![CDATA[Fragen einer Schülerin]]>Sun, 13 Feb 2022 18:26:57 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/fragen-einer-schuelerinWochenblog KW06 von Beat Eichenberger

Ich durfte einer Schülerin ein paar Fragen über die Erziehung und Ausbildung von Hunden beantworten, welche ich gerne allen zur Verfügung stelle.

Interview Fragen:
 
Erwarten manchmal die Menschen zu viel von ihrem Hund beim Trainieren?
Ja, dass gibt es sehr oft, dass Hundehalter zu viel erwarten von ihren Hunden. Es ist aber unsere Aufgabe sie darauf hinzuweisen, damit der Hund nicht überfordert wird. Zudem ist Leistungsdruck ein schlechter Lehrer. 

Was sollte man machen, wenn der Hund nicht auf einen hört?
Es gibt kein Patentrezept in der Hundeausbildung, dies ist einer der wichtigsten Grundsätze in der Hundeausbildung. Oftmals ist ein falsches Verständnis zum Hund, den Lerntheorien oder mangelndes Wissen die Ursache. Die enge Beziehung zwischen Mensch und Hund aber auch der erlernte Fokus eines Hundes (aussenorientiert/innenorientiert) definiert seine Wahrnehmung. Wenn der Hund den Menschen nicht wahrnimmt oder als besten Freund anschaut, wird es immer schwierig mit der Kommunikation. 

Wie trainiert man einen Hund am besten?
Training müssen wir unterscheiden zwischen Ausbildung und Erziehung. Ähnlich wie bei uns Menschen. Hunde zu erziehen ist nicht das Gleiche wie sie auszubilden. Ein guter Schüler ist nicht zwangsläufig gut erzogen. Erziehung findet immer statt - Ausbildung kann man zeitlich und auf Fähigkeiten beschränken. 
Wie bereits erwähnt gibt es kein Patentrezept aber folgende Aussage trifft es sicherlich am besten. Beim optimalen Erziehungsstil von Hunden soll beharrliche Beobachtung und die liebevolle Aufnahme in die soziale Gemeinschaft (Mensch/Hund) vorliegen - Vermittlung von Schutz und Geborgenheit in der Gemeinschaft unter Einhaltung von Regeln, welche wiederum der Sicherheit und dem Geborgensein aller dient. Es wird dabei dem Hund viel Freiheit
gewährt aber gleichzeitig deutliche Grenzen gesetzt. Die Regeln werden vorgegeben und unter dem Aspekt von Schutz und Geborgenheit aufgebaut. Der Hund wird ernst genommen und soll nicht blindlings befolgen, sondern aus eigener Motivation das Richtige tun.

Wie wird aus Mensch und Hund ein Team? Was ist dazu notwendig?
Gegenseitige Freundschaft, gegenseitiger Respekt, gemeinsamer Erfolg, gegenseitiges Verständnis.
Dazu muss man die Körpersprache seines Hundes lernen, sein Ausdrucksverhalten, seine Bedürfnisse kennen lernen, seine Persönlichkeit verstehen, sein Wesen (Rasseneigenschaften) kennen.


Wie sollte man einem Hund beibringen den Fokus auf die Person zu halten?
Der Hund muss der Freund des Menschen werden und der Mensch der Freund des Hundes. Man kann dies zusätzlich unterstützen mit Konzentrationsübungen, welche in der Hundeschule gelernt werden. 

Was brauchte es für eine effektive Hunderziehung?
Geduld und viel Verständnis zum Hund. Man muss sich das Wissen aneignen, wie Hunde lernen. Man muss verstehen, wie sie Schlüsse ziehen und danach handeln. Man muss sich bewusst werden, dass nicht jeder Hund gleich ist und trotzdem haben sie viele Parallelen.

Brauchen Hunde überhaupt in die Hundeschule zu gehen?
Nein, Hunde brauchen nicht zwangsläufig eine Hundeschule aber Menschen die Hunde haben. Es ist der Mensch, der lernt seinen Hund zu verstehen und auszubilden. Die Erkenntnisse über Hunde erweitern sich stetig, genauso wie das Wissen und das Verstehen unseres eigenen Lebens. Wer also auf dem Laufenden bleiben will, kommt gerne in unsere Hundeschule. Aber „Ja“ es gibt auch Hunde die in die Hundeschule sollten, den ein Training unter anderen Hunden ist nie das Gleiche wie das Training Zuhause. 
]]>
<![CDATA[Abschluss Parcour]]>Sun, 06 Feb 2022 23:00:00 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/abschluss-parcourWochenblog KW05 von Jacqueline Meier

Abschlussparcour am Tag 10 im Junghundekurs 

Wie immer in unseren Jundhundekursen findet am 10. Tag der Abschlussparcour statt. Dort stellen wir verschiedene Posten auf, um das erlernte aus dem Kurs zu testen. 
Da wir meist 2 Junghundekurse gleichzeitig haben, mischen sich am letzten Tag die Kurse, was eine zusätzliche Ablenkung für den ein oder anderen Hund ist.
Ich muss aber sagen, dass alle Teams aus meinen 3 Junghunde-Klassen (Basis, Mini-Basis und Silber) das super gemacht haben. 
Es macht mich stolz zu sehen, wie sich die Teams seit dem ersten Tag weiterentwickelt haben: die Hunde laufen plötzlich an lockerer Leine, tragen einen Gegenstand oder setzen sich ruhig hin, um von mir für das Schlussfoto abgelichtet zu werden. 
Jedes Team lernt in seinem Tempo, je nach Persönlichkeit des Hundes und wieviel man zusammen übt. Daher sind auch kleinste Schritte ein Erfolg und ein Schritt in die richtige Richtung. Hauptsache vorwärts.
Oftmals hilft ein Blick zurück, um zu sehen, dass sich etwas verändert hat. 
Ich bin schon gespannt in der nächsten Woche im Junghund Basis und Mini-Basis neue Mensch-Hund Teams kennen zu lernen. Auch im Junghund Silber werden neue Gesichter dazukommen, einige machen nach dem Basiskurs gleich weiter und wieder andere legen eine Pause ein. Schon jetzt freue ich mich ihnen die Grundlagen für einen gemeinsamen Alltag zu vermitteln, für eine harmonische Zukunft als Team.  
]]>
<![CDATA[Theorieprüfung Lehrgang 21/22]]>Mon, 31 Jan 2022 07:24:18 GMThttp://www.wolfsrudel.ch/news/theoriepruefung-lehrgang-2122Wochenblog KW04 von Bernadette Kälin

Letzten Freitag war es wieder soweit….
Der Lehrgang der Hundetrainer-Ausbildung hatte seine schriftlichen Prüfungen.
Ein ereignisreiches, lehrreiches, spannendes, intensives und absolut tolles Jahr haben die Prüflinge hinter sich. Sie haben sich ins Zeug gelegt, geübt, gelitten, gelacht, sich sehr viele Gedanken gemacht und viele super tolle Trainings mit unseren Kunden verbracht. 
Die vielen Seminare haben rauchende Köpfe verursacht, zum Schluss hat sich der rote Faden aber durchgezogen und ich bin überzeugt, dass sich bei allen viele Fragezeichen gelöst haben….
Und ja, wir waren uns sehr sicher, dass die Teilnehmer die Prüfung bestehen werden. Ganz Herzliche Gratulation allen und wir freuen uns jetzt auf die zwei Nachzügler und die praktischen Prüfungen von euch allen 🎉🎉🎉🍀🍀🍀
Wir wünschen allen Teilnehmern gute Nerven und ganz viel Glück!
]]>